Im ersten Heimspiel der neuen Saison in der Bezirksliga, konnten die Wasserballer der SG RSV/LTV
gegen den Düsseldorfer SC mit 12:8 Toren auch den ersten Saisonsieg feiern.
Nach den zwei Auftaktniederlagen auswärts gegen den Spitzenreiter Bayer Uerdingen und dem Spiel
in Mönchengladbach, bei dem die SG aus personellen Gründen nicht antreten konnten, agierten die
Remscheider Wasserballer im Stadtparkbad sehr zielstrebig.
Besonders zu Beginn spielte die SG sehr aggressiv und erfolgsorientiert. Mit einem 6:1 Vorsprung
Anfang des 2.Viertels wurden die erfahrenen Düsseldorfer förmlich überrannt. In der Folge entwickelte sich ein interessantes und ausgeglichenes Spiel, in dem die Remscheider immer ihre Führung behaupten konnten.
Mit einem 9:6 Vorsprung für die SG begann das Schlussviertel. Durch zwei sehenswerte Treffer konnten die Landeshauptstädter drei Minuten vor Spielende auf 9:8
verkürzen. Doch nun drehte die SG wieder auf und erzielte durch drei Treffer in der Schlussphase den 12:8 Endstand. Ein gelungener Auftakt der SG-Wasserballer in eigener Halle.
Weiter geht’s am 15.2. und 22.2. mit den Heimspielen gegen Wuppertal/Solingen und Rheinhausen.
Bei diesen Spielen rechnen sich die Remscheider gute Siegchancen aus.

 

SG RSV/LTV: 
Hungerbach, Küpper(6), Röser(3), Stiebing, Ma. Backes(3), Haibach, Conrad, Görke, Dr.Nolzen

Bericht und Foto aus RGA vom 7.1.2019

Sie sind so etwas wie die Unverwüstlichen. Die Wasserballer der SG RSV/LTV spielen in der aktuellen Formation schon seit vielen Jahren, teilweise sogar schon seit Jahrzehnten zusammen. „Ein paar Jährchen werden wir das wohl noch machen“, glaubt einer, der es wissen muss.Peter Backes ist der Trainer der Mannschaft, die mittlerweile in der Bezirksliga Rhein-Wupper angekommen ist. Der zweitniedrigsten Liga.
Man hat es so gewollt bei der Spielgemeinschaft aus Remscheider SV und Lüttringhauser TV. Hatte keine Lust mehr, gegen Zweitvertretungen von Bundesligisten sportliche Haue einzustecken. „Die haben zum Teil Spieler aus dem Kader der 1. Mannschaft eingesetzt“, erinnert sich Backes an die zurückliegende Spielzeit in der Rhein-Wupper-Liga. Deshalb hat man bewusst das Team kurz vor dem Saisonende aus der Liga zurückgezogen. Und fühlt sich jetzt eine Etage tiefer so richtig wohl.

Die erste Partie gegen Bayer Uerdingen III ist zwar verloren gegangen, einen weiteren Abstieg plant die SG RSV/LTV aber nicht. „Wenn wir komplett sind, können wir jeden Gegner in der Liga schlagen“, glaubt Backes. Problem nur: Die Mannschaft ist selten komplett.Ein Quartett steht an den ersten beiden Spieltagen nicht bereit Wie an den ersten beiden Spieltagen. Patrick Hungerbach (beruflich häufig in China), Karsten Röser (Langstreckenpilot bei Swissair), Marc Stiebing (beruflich sehr eingespannt) und Michael Backes (Abendstudium zum Wirtschaftsingenieur) kann beziehungsweise konnte man da nicht einplanen. Das Quartett gehört zum Stamm, bringt viel Qualität mit. Und die braucht es halt auch in der Bezirksliga, wo man auf manch erfahrenen Gegner trifft.
Erfahrung bringt auch die SG mit, bei welcher Markus Backes und Karsten Röser (beide Mitte 30) die jüngsten Spieler im Kader sind. Alle anderen haben schon ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel. Bis in die Verbandsliga hat es die Spielgemeinschaft mal geschafft, ist damals zum festen Bestandteil der Spielklasse geworden und hat großartige Spiele abgeliefert.
Der Faszination des Wasserballs kann man sich auch einige Klassen tiefer als Zuschauer nicht entziehen, gleichwohl Backes zugibt: „Die Regeln sind nicht immer für Außenstehende sofort zu verstehen.“ Die nächste Gelegenheit, die Remscheider spielen zu sehen gibt es am 15. Januar in Mönchengladbach, vor allem aber am 25. Januar beim Heimspiel gegen den Düsseldorfer SC IV im Sportbad am Park. Spätestens dann könnte der Kader erstmals komplett sein. Dann würde er bestehen aus: Udo Kotthaus, Rüdiger Küpper, Uwe Bösebeck, Markus Backes, Dirk Haibach, Sönke Görke, Dr. Ferdi Nolzen, Rainer Conrad und den vier vormals genannten.
Die Spitzenteams trainieren bis zu 15-mal pro Woche
Allesamt echte Wasserballer – mit großem Herz für einen körperlich sehr anspruchsvollen Sport. Auf nationaler Spitzenebene wird bis zu 15-mal pro Woche trainiert. „Zumindest die führenden Teams in der Bundesliga machen das“, weiß Peter Backes. Und denkt dabei an Vereine wie Hannover, Berlin, Duisburg, Uerdingen und Esslingen.
Da lässt es die SG RSV/LTV vergleichsweise gemächlich angehen. Sie kommt dienstags und freitags jeweils von 19.30 bis 21 Uhr im Sportbad am Park zusammen. Neue Spieler sind jederzeit herzlich willkommen. Backes: „Sie sollen einfach zum Training erscheinen.“

Vergangenen Samstag trafen sich in der Gaststätte Kockenberg, 30 aktive, passive bzw. ehemalige Wasserballer aus drei Generationen

Es war das zweite Treffen nach 2013 seiner Art zu der Ecki Bergenthal gerufen hatte.
Hierzu waren einigen Teilnehmern kein Weg zu weit.
So kam unser damaliger Trainer Emil Plesnik, extra aus Montenegro.
Detlef Görke und Willi Kohrs, kamen von Sylt, bzw. vom Bodensee um alte Weggefährten wieder zu treffen.

Viele nette Anekdoten wurden im Laufe des Abends zum besten gegeben. Für einige unvergessen, Emil`s 50. Geburtstag
Mittwochs nach dem Training auf seiner Terrasse.
Oder aber Spiele im Waldseebad in Uerdingen, wo die Enten während des Spiels auf dem Tor saßen.

Nach dem Abstieg aus der Rhein-Wupper-Liga starten die Wasserballer der SG RSV/LTV in der Bezirksliga auswärts
gegen den Mitabsteiger des Vorjahrs Bayer Uerdingen III mit einer 14:8 Niederlage.
Mit vier berufsbedingten Ausfällen war die SG mit acht Spielern gegen die spielstarken Uerdinger chancenlos.
Erstaunlicherweise konnten die Remscheider über weite Phasen des Spiels gut mithalten.
In voller Besetzung wäre ein SG-Erfolg gut möglich gewesen.
Das alte Problem der Remscheider Wasserballer, besonders bei Auswärtsspielen ersatzgeschwächt antreten
zu müssen, scheint sich auch in dieser Saison fortzusetzen.
Erstmalig zum Einsatz kam Neuzugang Uwe Bösebeck vom SV Neuenhof, der als Linkshänder auf der
rechten Angriffsseite ein gutes Spiel machte.
Bösebeck spielte in den Neunziger Jahren bereits einige Jahre für den Remscheider SV.

SG RSV/LTV: 
Kotthaus, Küpper(2), Bösebeck(1), Ma.Backes(4), Haibach((1),Conrad, Görke, Dr.Nolzen

Die Wasserballer der SG RSV/LTV haben nach den zwei Heimspielen gegen Düsseldorfer SC und Neptun Krefeld am vergangenen Freitag entschieden, die Mannschaft aus der laufenden Meisterschaft der Rhein-Wupper-Liga zurückzuziehen. Dieser Entschluss ist bei den Remscheidern
Wasserballern bereits seit längerem gereift. Durch den kleinen Spielerkader waren die Probleme nach dem Aufstieg in die Rhein-Wupper-Liga vorprogrammiert. Trotz intensiven Bemühens der SG bestand seinerzeit der damalige Verbandsvorstand auf dem Aufstieg der Remscheider, obwohl dies aus sportlicher Sicht keinen Sinn machte. Vor dem Restprogramm von fünf Auswärtsspielen hat die SG nun die Konsequenzen gezogen. Das Zurückziehen hat nach den Regeln für die SG eine Disqualifikation und den Abstieg in die Bezirksliga zur Folge. In dieser würden die Remscheider in der nächsten Spielzeit auch wieder antreten; hätte sie hierauch wieder mehr Spieler zur Verfügung.

 In den letzten zwei Heimspielen zeigte die SG nochmals gegen zwei überlegene Mannschaften  sehr gute Leistungen, obwohl am Ende mit 8:13 gegen Düsseldorf und 17:22 gegen Neptun Krefeld verloren wurde. Ohne Auswechselspieler führte die SG gegen Düsseldorf bis zu Beginn des 4.Viertels noch mit 8:7 Toren. Taktisch
geschickt agierten die Remscheider gegen die starke Düsseldorfer Mannschaft. Erst als die SG im Schlussviertel die bewährte Taktik nicht mehr umsetzte, möglicherweise auch durch schwindende Kräfte,  geriet sie auf die Verliererstraße. Nach sechs Toren in Folge fiel der Sieg mit 8:13  für die Landeshauptstädter zu hoch aus.
Gegen die athletisch starke Mannschaft von Neptun Krefeld war die SG seit längerem mal wieder gut besetzt.  Es
entwickelte sich ein hochklassiges interessantes Spiel,  in dem die Remscheider im Anfangsviertel gleichwertig waren. 
Im 2.Abschnitt konnten sich die Krefelder besser durchsetzen und führten zur Halbzeit mit 7:12 Toren.
Die Remscheider hatten  anfangs des Schlussviertels ihre beste Phase. Nachdem  die SG bereits mit 10:18 in Rückstand  geraten war, konnten sie nochmal auf 16:18 Tore verkürzten. Am Ende gewann Krefeld das Spiel verdient mit 22:17 Toren.

SG RSV/LTV in beiden Spielen:  Kotthaus, Küpper(8), Röser(5), Stiebing(1), Styla, Ma.Backes(9), Conrad, Görke(1), Dr.Nolzen, Haibach(1)